Im Archiv finden Sie die vergangenen Konzerte, die im Rahmen der Reihe „Polenzer Konzerte“ ab 2008 im Dreiseithof stattfanden.

Samstag, 11. August 2018 – 17 Uhr

Kaori Koike (Tokyo) & Anja Engelberg (Bremen)

Was ist besser als eine Viola da gamba?  ZWEI Violen da gamba! Erleben Sie den eigenwilligen Klang der Viola da gamba: mal fein und elegant, zärtlich, süß, mal laut und wild, rau, wohlig dunkel. Im Konzert wird Musik von Couperin, Telemann und Schenk erklingen.

Die Viola da gamba verbindet die beiden Musikerinnen, die auf so weit entfernten Kontinenten leben. Beide haben in Bremen bei Hille Perl studiert. Kaori Koike lebt nun in Tokyo, wo sie zahlreiche Projekte und Konzerte mit Barockmusik organisiert. Vor Kurzem erschien ihre Solo-CD mit Werken von J.S. Bach. Anja Engelberg lebt in Ritterhude und geht einer regen Konzerttätigkeit nach, vor allem gemeinsam mit dem Lautenisten Premek Hájek. Das „Duo in RE“, das bereits zwei Konzerte in Polenz gegeben hat, ist Preisträger des fünften Concorso internazionale di musica antica „Maurizio Pratola“ (Italien).

10. Juni 2018 – 17 Uhr

Robert und Kim Lehmann

Robert und Kim Lehmann aus Maine / USA spielen im Kuhstall Werke von W. A. Mozart,  M. M. Ponce (1882-1948), Robert Fuchs (1847-1927) und Alessandro Rolla (1757-1841).

 

Robert Lehmann hat als Geiger und Dirigent in den USA, Mexiko, Puerto Rico und der Ukraine konzertiert.
Kim Lehmann spielt Bratsche im Portland Symphony Orchestra.

 

26. Mai 2018 – 17 Uhr

Mariko Mitsuyu

Zum ersten Mal seit drei Jahren bietet Mariko Mitsuyu wieder einen Klavierabend zu Hause an.

Es stehen drei Komponisten auf dem Programm: Ludwig van Beethoven, dessen Waldstein-Sonate zu den beliebtesten Werken des Klavierrepertoires gehört; der spanisch-andalusische Komponist Isaac Albéniz, dessen Meisterwerk „Iberia“ (1905-08) wegen der Herausforderung an die Virtuosität relativ selten in der Öffentlichkeit vorgetragen wird (in diesem Konzert werden drei der zwölf Stücke gespielt); und Robert Schumann, dessen von E.T.A. Hoffmann inspirierter Klavierzyklus „Kreisleriana“ eine Schlüsselrolle in der Geschichte der romantischen Klavierliteratur spielt.

15. April 2018 - 17 Uhr

Ulrike Richter

Zu ihrem vierten Auftritt in Polenz (nach „Die neue Melusine“, „Aus dem Leben eines Taugenichts“, „Immensee“) bringt Ulrike Richter eine Bearbeitung des Märchens „Schulmeister Klopfstock, seine fünf Söhne und die liebliche Prinzessin Pimperlein“ von Clemens Brentano (1778-1842).

Die fünf Söhne des Schulmeisters sollen nach ihrem Beruf suchen. Nachdem ihnen das gelungen ist, können sie sogleich ihre besonderen Künste unter Beweis stellen: Sie ziehen gemeinsam aus, um Prinzessin Pimperlein aus der Gewalt des Nachtwächterkönigs Knarrasper zu befreien.

Brentanos Gedichte sind teils schon im Text vorhanden, teils der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“ entnommen. Ulrike Richter hat sie mit frühromantischen und Volksliedmelodien unterlegt und für die Hakenharfe bearbeitet. Für das Bühnenbild stellt sie Werke von Emil Grimm, Philipp Otto Runge und Louise Duttenhofer zusammen.

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4. März 2018 – 17 Uhr

Yuri Matsuzaki, Mariko Mitsuyu

Yuri Matsuzaki (Querflöte) spielt mit Mariko Mitsuyu (Cembalo / Klavier) Werke von Johann Sebastian Bach sowie den romantischen Komponisten Carl Reinecke und César Franck. Hinzu kommt die Uraufführung eines kurzen Werkes des britischen Komponisten John Wilson in seiner Anwesenheit.

Yuri Matsuzaki hat als Kammermusikerin und Solistin fast überall in Europa und Ostasien Konzerte gegeben. In den internationalen Wettbewerben „Giovani Musicisti-Cittá di Treviso“ (Italien) und „Competition for the Performance of Contemporary Music“ (Karlsruhe) gewann sie jeweils den ersten Preis.

28. Januar 2018 – 17 Uhr

Hyelee Kang

Hyelee Kang wurde in Suwon (Südkorea) geboren. Nachdem sie mehrere Preise in Wettbewerben in Südkorea gewonnen hatte, begann sie im Oktober 2016 ein Masterstudium bei Gerald Fauth an der HMT „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig.
Im Juli 2017 begeisterte sie das Polenzer Publikum mit ihrer Interpretation von Haydn und Ravel. Zum Konzert am 28. Januar spielt Hyelee Kang Werke von Mendelssohn und Chopin.

15. Oktober 2017 – 17 Uhr

Youbin Kim

Die junge koreanische Pianistin Youbin Kim studierte zunächst in Seoul und seit 2014 im Studiengang Meisterklassenexamen an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Gerald Fauth. Sie war Preisträgerin in drei nationalen Wettbewerben in Südkorea und im Internationalen Pietro Argento Wettbewerb in Italien. Das Leipziger Publikum kennt sie als Solistin in Klavierkonzerten, etwa von Schostakowitsch (im Großen Saal des Gewandhauses) oder von Saint-Saëns (Musikhochschule).
An ihrem zweiten Polenzer Soloabend wird sie Beethovens berühmte Sonate „Les Adieux“ sowie Debussys Werk „Estampes“ und Chopins 3. Sonate (h-moll) spielen.

17. September 2017 – 17 Uhr

Toshihiro Kaneshige

Schon mehrmals konnte der japanische Pianist Toshihiro Kaneshige das Polenzer Publikum begeistern, zuletzt im Januar mit Beethovens Diabelli-Variationen. Diesmal spielt er die berühmten Händel-Variationen von Johannes Brahms sowie Werke von Franz Schubert und Leos Janácek.
Seitdem er 2015 bei der Coimbra World Piano Competition den ersten Preis gewann, sind seine Konzerte immer früh ausverkauft.

Fast alle großen Komponisten haben Werke für das Klaviertrio (Violine, Violoncello, Klavier) geschrieben. In Polenz gibt es die Chance, ein jüngeres und ein älteres Ensemble, jeweils mit internationaler Besetzung, mit verschiedenen Programmen zu hören.

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27. August 2017 – 17 Uhr

Marina Grauman (Violine),
Marius Urba (Violoncello),
Vita Kan (Klavier)

Das Trio Marvin, das vor kurzem mit dem ersten Preis im Felix Mendelssohn Hochschulwettbewerb in Berlin ausgezeichnet wurde, spielt am 27. August Werke von Beethoven und Brahms sowie das berühmte „Dumky-Trio“ von Dvořák.

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9. September 2017 – 17 Uhr

Jennifer Banks (Violine),
Axel von Huene (Violoncello),
Iva Návratová (Klavier)

Fast zwei Wochen später spielen Mitglieder des Gewandhausorchesters Trios von Haydn und Beethoven sowie die berühmte Chaconne für Solovioline von J. S. Bach.

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Die Konzerte finden am Sonntag, den 27. August und Sonnabend, den 9. September, jeweils um 17 Uhr statt.

23. Juli 2017 – 11 Uhr

Autoharp mit Gesang: Alexandre Zindel präsentiert seine CD mit Melodien, die von Irish Folk über Chanson, von Amerika bis Deutschland reichen.

Die Autoharp ist ein 36-saitiges Folkinstrument, das in Deutschland erfunden wurde und einmal Volkszither hieß. Sie klingt wunderbar voll wie zwei Gitarren und dann wieder zart wie eine Zither. Einzig in den USA hat sie Verbreitung gefunden.
Alexandre Zindel arbeitete als Sänger und Komponist mit der WDR-Big Band zusammen, gastierte als Solist und Ensemblesänger mit dem Bundesjazzorchester und dem WDR-Rundfunkorchester in Europa und Südafrika. Seit 1995 gibt er jährlich mehr als 70 Konzerte mit „Two High“ und solistisch.