
„Le coeur fait boum!“
23. Juli 2017 – 11 Uhr
Autoharp mit Gesang: Alexandre Zindel präsentiert seine CD mit Melodien, die von Irish Folk über Chanson, von Amerika bis Deutschland reichen.
Die Autoharp ist ein 36-saitiges Folkinstrument, das in Deutschland erfunden wurde und einmal Volkszither hieß. Sie klingt wunderbar voll wie zwei Gitarren und dann wieder zart wie eine Zither. Einzig in den USA hat sie Verbreitung gefunden.
Alexandre Zindel arbeitete als Sänger und Komponist mit der WDR-Big Band zusammen, gastierte als Solist und Ensemblesänger mit dem Bundesjazzorchester und dem WDR-Rundfunkorchester in Europa und Südafrika. Seit 1995 gibt er jährlich mehr als 70 Konzerte mit „Two High“ und solistisch.

Violinsonaten von Beethoven
Sonntag, 18. Juni – 17 Uhr
Pétur Björnsson (Violine) mit Elena Postumi und Tommaso Graif (Klavier)
Der 1994 in Island geborene Geiger Björnsson spielt drei Sonaten für Violine und Klavier von Ludwig van Beethoven, darunter die berühmte Kreuzer-Sonate.

Brahms und Japan: Lieder aus zwei Hemisphären
26. März 2017 – 17 Uhr
Masako Furuta (Mezzosopran) & Mariko Mitsuyu (Klavier)
Zu den wichtigsten Kompositionen von Johannes Brahms gehören seine einstimmigen Lieder. Im Konzert singt Masako Furuta, seit 16 Jahren Mitglied des Chores der Sächsischen Staatsoper Dresden (Semperoper), eine Auswahl davon, darunter die berühmten Zigeunerlieder sowie die „Zwei Gesänge“ (Opus 91). Ergänzt wird das Programm durch romantische Lieder japanischer Komponisten, etwa von Rentaro Taki (1879-1903), der in Leipzig studierte.

Klavierwerke von Beethoven
8. Januar 2017 – 17 Uhr
Toshihiro Kaneshige
In Portugal gewann er vor einem Jahr den ersten Preis im Coimbra World Piano Competition, in Polenz hat es bei seinen Auftritten noch nie freie Plätze gegeben. Der junge japanische Pianist Toshihiro Kaneshige, der bereits als Solist und Kammermusiker in Deutschland, Italien, der Schweiz, den USA und Japan Konzerte gegeben hat und 2015 im Gewandhaus mit Bartóks drittem Klavierkonzert viel Lob erhielt, spielt diesmal in Polenz zwei große Werke Ludwig van Beethovens: die sechs „Variationen über ein eigenes Thema“ (Opus 34) und die berühmten „Diabelli-Variationen“ (Opus 120).

Weihnachtskonzert
10. Dezember 2016 – 17 Uhr
Duo „La Vigna“
Zum zweiten Mal in diesem Jahr gibt es die Möglichkeit, Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert in Polenz zu hören. Ausnahmsweise an einem Samstag bietet das Duo „La Vigna“ aus Radebeul ein Programm mit Werken von Corelli, Sammartini, Händel und anderen Komponisten an. Hinzu kommen Bearbeitungen von vier englischen Weihnachtsliedern. Es spielen Theresia Stahl (Blockflöten) und Christian Stahl (Laute / Theorbe).

Klaviertrios von Hummel, Chopin, Bloch & Piazzolla
6. November 2016 – 17 Uhr
Trio TaSteRe
Bereits vor 2 Jahren begeisterte das Leipziger Trio – Yuka Tanabe (Violine), Wolfram Stephan (Violoncello) und Heiko Reintzsch (Klavier) – das Polenzer Publikum mit Werken von Tschaikowski und Rachmaninow. Diesmal spielen sie Werke von Hummel, Chopin, Bloch und Piazzolla.

Klavierabend
23. Oktober 2016 – 17 Uhr
Vita Kan (Klavier)
Die aus Kasachstan stammende Pianistin, die in diesem Jahr den 1. Preis im Concours International Musique de Chambre in Lyon gewann, spielt Werke von J. S. Bach, L. van Beethoven, Charles Vine und Johannes Brahms.

Flöte und Klavier
9. Oktober 2016 – 17 Uhr
Ute Günther (Querflöte) & Mariko Mitsuyu (Cembalo / Klavier)
Vor acht Jahren gab Ute Günther, stellvertretende Soloflötistin im MDR-Symphonieorchester mit der Pianistin Mariko Mitsuyu das allererste Polenzer Konzert.
Am Sonntag, den 9. Oktober 2016 hat man die Gelegenheit, die beiden Berufsmusikerinnen nochmals zu hören. Auf dem Programm stehen Werke von J. S. Bach, Sergej Prokovjew, Arthur Willner und Rudolf Tillmetz.

Französische Barockmusik
22. Mai 2016 – 17 Uhr
Duo in RE (Bremen)
„Duo in RE“ war im vergangenen Jahr Preisträger des fünften Concorso internazionale di musica antica „Maurizio Pratola“, eines der wenigen Wettbewerbe, an denen man als Duo teilnehmen darf.
Seit ihrem ersten Konzert in Polenz vor 3 Jahren begeistern Anja Engelberg (Viola da gamba) und Premek Hájek (Barockgitarre / Theorbe) das Publikum im In- und Ausland. Diesmal spielen sie Werke von Marin Marais, Charles Dollé, Antoine Forqueray und anderen französischen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts.
Duo in RE - bei Konzert in Polenz, 2013

Klavierabend
17. April 2016 – 17 Uhr
Magdalena Haubs
Am Sonntag, dem 17. April um 17 Uhr gibt es wieder einen Klavierabend: Die 1993 in München geborene Pianistin Magadalena Haubs spielt Werke von Scarlatti, Haydn, Beethoven („Mondschein-Sonate“), Rachmaninoff, Brahms, Chopin, Mendelssohn und Kapustin.
Als Kind gewann sie zwölfmal einen ersten Preis bei „Jugend Musiziert“ (unter anderem auf Bundesebene). Sie hat bereits Solokonzerte in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich, Portugal und den USA gegeben, teilweise mit Orchester. Auch im MDR und Bayern4-Klassik war sie mehrmals zu hören. In Polenz wird es ihr dritter Auftritt sein.
Magdalena Haubs beim Musikalischen Hoffest 2015

Viola da gamba & Akkordeon
19. März 2016 – 17 Uhr
Ulrich & Ingeborg Walter (Darmstadt)
Das wichtigste Streichinstrument der Renaissance und des Barock, die Viola da Gamba, war als „Kniegeige“ der Vorgänger des heutigen Violoncello. Für dieses Instrument haben zahlreiche Komponisten des 16.-18. Jahrhunderts Werke geschrieben.
Besonders originell ist die Kombination der Gambe mit einem Akkordeon, die am Samstag, den 19. März 2016 von Ulrich und Inge Walter (Darmstadt) präsentiert wird. Schon 2012 haben sie in Polenz ein Konzert gegeben.
Im Programm erklingen diesmal Werke des 16. (Ortiz), 17. (Dowland, Simpson) und 18. Jahrhunderts (Abel, Telemann), die von den Walters eigens für die Kombination von Akkordeon mit Diskant- / Alt- / und Bassgamba bearbeitet wurden. Zusätzlich spielen sie zwischen diesen Werken einige deutsche Lieder des 19. Jahrhunderts. Wie sie auf ihrer CD „Barock mit Balg und Bogen“ gezeigt haben, eignet sich das Akkordeon – obwohl erst im 19. Jahrhundert entwickelt – erstaunlich gut als Begleitinstrument für Alte Musik.